Wer denkt schon daran……..,


ich nicht.

Ich habe nicht daran gedacht einmal im Rollstuhl zu sitzen. Mir das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wenn es nur darum ginge es – zu betrachten -, nein das ist es nicht. Es ist nicht eine Sichtweise.

Ich stehe nicht außerhalb meines Lebens. Ich bin im Leben. Ich bin am Leben. Ich bin in der Mitte meines Seins.

Und es tut weh.

Es tut so unendlich weh, abhängig zu sein – von – dem Wohlwollen anderer, hilfsbereiter Menschen. Ämter, Krankenkasse, sozialen Dienste, Krankengymnast, Pflegern, Helfern. Nicht zuletzt, die eigene Familie, Verwandtschaft.

Immer den Grad der Belastbarkeit, der anderen,  einschätzen.

Wieder und wieder ausloten, können sie, wollen sie, machen sie. Wie weit kann ich, um meiner selbst willen, eine Forderung stellen. Eine berechtigte Forderung, die es mir erleichtert, an das bisherige, gekannte, gewohnte Leben, anzuknüpfen.

So habe ich es mir nicht vorgestellt. Das was ich kann, möchte ich auf meine Weise tun. Langsam, mit Unterbrechungen, kontinuierlich, stets. Ich wünsche mir Wertschätzung meines Schaffens, Respekt. Aufmunterung, Bestätigung, Anerkennung, Freude und Spaß.
Die letzte beiden Komponenten – Freude, Spaß-, sind die Dinge, die mir Möglichkeiten schaffen, um neue Wege zu gehen, das wiederum, beinhaltet Leichtigkeit und Spontanität. Es bedeutet nicht in Traurigkeit zu versinken, sondern, sie wecken meine Kreativität. Fordern und fördern, weitgehend mit mir in Einigkeit zu sein  und im Ermessen meiner körperlichen Kräfte, selbst meinen Alltag zu bewältigen.

Natürlich benötige ich Hilfe, Hilfsmittel.

Deren Notwendigkeit ich nicht ausschlagen werde und will, aber sie müssen mir auch helfen und mir nichts erschweren. Ich will nicht für etwas dankbar sein und sehe auch keinen Sinn darin ein Hilfsmittel zu besitzen, das es mir nicht möglich macht, mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. Nicht in die Bibliothek, in Einkaufszentren, Theater, Museen, Bundesbahn, Busse zu gelangen.

Ich bin ein soziales Wesen.

Ich benötige den Kontakt zu sozialen Wesen, um die Differenziertheit zu unterscheiden. Um mich zu ergänzen, zu orientieren, um Maßstäbe zu stabilisieren, oder neu zu entwickeln. Ich benötige die Gleichheit wie den Unterschied. Die Abgrenzung, wie die Einheit. Indem ich Hilfsmittel erhalte, die meine augenblickliche Begrenztheit erweitern, nicht einschränken.

Ja, ich stehe nicht mehr im Erwerbsleben, muss nicht mehr diese Hahnenkämpfe auskämpfen. Ich habe sie gekämpft und weiß wie sie ablaufen. Ich kenne den Verlust (sprich Niederlage), kenne den Sieg (Erfolg). Das heißt aber nicht, da ich nicht, wie viele andere ein Wegbereiter war und bin.

Nun da ich “ Hilfsmittel“ benötige, ins – Abseits – gestellt werde. Mich begnügen kann, was ich erhalte.

– Nein –

Ich bin nicht vom anderem Stern, komme nicht aus dem Weltraum, sondern von – Hier -.

Und ja, ich pflege meine Hilfsmittel, in der von mir gewohnten Weise. Wie ich mit allem umgehe, was in meinem Besitz, oder Verantwortung ist. Aus der Notwendigkeit der Erhaltung. Das ist zunächst der erste Aspekt und dann, aus ästhetischen Gründen.
Was assoziiere ich, durch mich, in meine Umwelt.

Auch wenn die Menschen nur an mir vorbei gehen, kaum Augenschein von mir nehmen, mit mir zusammenstoßen, über mich fallen, trotz lauterstarker Warnung.

Beklommenheit?

Um Himmels willen, da will ich nicht enden. Gottseidank ich nicht. Oder, hey, die sieh aber gut aus. In dem Alter, im Rollstuhl, modisch, schick. Wie macht sie das. Warum ist sie da drin?

Fragen, die nicht gestellt werden, Antworten, die nicht gegeben werden können. Nur die Kinder, bleiben stehen. Staunen, bohren in der Nase, wenn sie denken.

Und Jungs, wenn sie mit mehreren sind, lassen verlauten: “ Hey, krasser Mercedes, Auslaufmodell“?
Meine Antwort: „Neues Modell, in der Probephase noch nicht käuflich“.

„Cool, Cool“ und ziehen weiter.

Eine gute Woche
Hilde

 

Gedanken zu den Beitrag von deinechristine.wordpress.com , ein Danke, an Christine. Schaut einfach mal vorbei. Es lohnt sich.

Meine Merle………….

Meine Merle

Da bin ich doch sprachlos. Das will schon was heißen. Worte haben mir so noch nicht gefehlt, auch wenn ich es jetzt schon manchmal schwer habe, schnell zu sprechen, weil mir die Luft weg bleibt und die Anstrengung zu groß wird. Aber diesmal war ich sprachlos, weil unsere Merle sich seltsam verhielt. Anders als sonst und ich dachte erst, es hat damit zu tun, weil wir nun nichts mehr zu – Lachen – haben. Also keine Aktionen, keine Spontaneitäten, sondern Ruhe. Ein stilles, bedachtes, reguliertes Leben.

Ich dachte sie trauert, wie Hunde es tun, wenn eine Veränderung eingetreten ist und sie nicht damit klar kommt. Also erst einmal wieder neu orientieren muss.
Aber wir machten doch alles, wie immer. Spielten mit ihr, waren draußen, alles wie sie es gewohnt war. Bevor der Enkel hier seine Ferien verbrachte.

Nein, irgend etwas stimmt nicht. Sie war dicht bei mir, so als wenn sie mich bemuttert. Suchte im Haus rum und legte sich ausgestreckt auf die Seite und zeigte ihr Gesäuge. Ich dachte, ach es ist zu warm, sie will sich kühlen. Aber dann kamen noch andere Unpässlichkeiten hinzu.
Meine Sorge wurde immer größer. Am anderen Morgen verhielt sie sich normaler, aber dennoch, die Sorge ließ mich nicht los. Meine Stimmung war auf dem Nullpunkt, das übertrug sich auf den Hund. Dieser wurde infolgedessen, noch apathischer, dies wiederum lenkte die Aufmerksamkeit unseres Hausherrn auf Merle. Na endlich, dachte ich, endlich fällt es ihm auf. Besser noch, reagierte darauf. Nun hatte ich einen Mitbeobachter, etwas in seinen Emotionen verhaltener Lebensgefährte, aber sie sind vorhanden und sie bringen mich immer in eine ruhige Phase. So auch diesmal, nur nun gefiel meinem Hausherrn, unsere Merle auch nicht. Da wurde plötzlich nicht lange gefackelt, ab ging es. Wohin? Zum Tierarzt.
Ich saß im Auto, den Stress wollte keiner haben: Rollstuhl raus, Rollstuhl rein. Es dauerte, dauerte, dauerte. Ich konnte meine Gedanken nicht kontrollieren, was wäre wenn… Bilder liefen im Kopf, wie Filme ab. So ein Quatsch schalt ich mit mir. Ich blickte in den Kosmetikspiegel und sah wie sie beide aus der Tür der Praxis kamen.
„Gleich“: sagte der Hausherr und das Zweite war; „weißt überhaupt wie teuer“. Ich atmete auf, so schlimm kann es nicht sein. Wenn erst der Betrag einer Leistung kommt, dann können alle Bilder wieder verschwinden. Also brauchte ich keine Schutzmechanismen, um eine negative Situation zu bewältigen.

Merle…., aber was war mit ihr?

Unsere Merle ist „Scheinträchtig“. Ihr Hormonhaushalt ist durcheinander. ….Wechseljahre…. bei Tieren?

Nun bekommt sie Medikamente, damit sich alles wieder normalisiert, und das Gesäuge muss den Milchfluss zurück bilden.

Nun denn, es ist nichts Schlimmes. Das schaffen wir schon. Glaube ich.

Nein, ich habe keine Bilder gemacht,……..

diesmal nicht. Keine Bilder, die Vergangenes dokumentieren. Ich wollte sie nur im Kopf haben, – die Erinnerungen – und in meinem Herzen. Denn da gehören sie hin.

Liebe, gehört ins – Herz – und sie zeigt sich in meinen / unseren Handlungen.
Im Umgang mit dem Menschen, den wir lieben. Auf eine stille, unauffällige Weise.

Da saß ich nun, in der Flughafen – Halle. Inmitten des Gedränge, welches mich umgab. Mit dem Rollstuhl und meiner scharfen, eigentümlichen Schirmmütze auf dem Kopf. Weithin sichtbar und unverkennbar. So, kann nur Oma aussehen.

Der E-Rolli musste zu Hause bleiben, keiner wollte mich suchen. Sie wollten mich im Auge behalten, also bestimmen, wo es lang geht. Es ging auch nicht um mich, dass musste ich einsehen. Aber mal ehrlich, wenn ich mit dem E-Rolli gefahren wäre, hätte ich den gesamten Flughafen besichtigt. Also wäre ich aus ihrem Blickfeld entschwunden.
Das befürchteten sie, mein Sohn und der Enkel. Sie haben es gut erkannt. Ich fügte mich und sie stellten mich ab. Ich wartete und siehe da, kam doch hilfreiches Bodenpersonal und fragte mich, ob sie mich irgendwohin bringen sollten. Und ob ich etwas wünsche.

Nein, war meine Antwort.

Wünsche hatte ich wohl, aber diese konnten nicht erfüllt werden. – Dies behielt ich für mich -. Ich hatte mich gefreut, angesprochen zu werden.

Plötzlich hatte ich viel mehr Aufmerksamkeit, als ich je erahnte, zu hoffen gewagt hätte. Die kleinsten Besucher, oder Fluggäste interessierten sich für die Tatsache, dass da Jemand, in so einem Ding sitzt. Sie schafften es, sich von der Hand der Mutter, oder des Vaters (Begleiters) zu lösen und standen vor mir.

Mit dem Finger in der Nase. So als ob sie die Erklärung, meines Befindens im Rollstuhl mit der Nase riechen / erklären könnten. Langsam öffnete sich ihr Mund und bevor sie fragen konnten, wurden sie mit entschuldigenden Worten, weggerissen. Na gut dachte ich, dann nicht.

Abschied, für wie lange, ich weiß es nicht.

Mein Enkel hat mich beschenkt. Er hat mir die Liebe zu meinem Leben zurück gebracht. Ich habe gelacht, ich hatte Spaß, ich wurde gefordert und ich gab nicht auf. Nun müssen wir wieder unsere Wege gehen. Mit einem großen Schatz im Herzen.

Danke für eine schöne Zeit.

Ich hätte sie wahrscheinlich nie erfahren, wenn ich nicht da säße, wo ich nun bin.

Im Rollstuhl.

Ein gutes Wochenende,  Hilde

Samstag im Park……..

Mammut

Auf ging es nach Münchehagen in den “ Dinopark.“ Mein Hausherr dachte, nun ist es soweit. Das ist doch Kinderkram. Nein ist es nicht. Ich wollte schon immer  mal ein Mammut  in Naturgröße sehen.

Steinzeit- Menschen

Neandertaler, die ersten Menschen, wie winzig sie sind. Kleinwüchsig so habe ich es mir nicht vorgestellt. Es faszinierte mich. Diese winzigen Menschen, hatten immer noch mit großen Tieren zu tun. Übergroß und es war bestimmt nicht leicht ein Tier zu erlegen.  Wie einfach wir es doch heute haben, uns unsere Nahrung zu beschaffen.

Diese beiden  Urzeit – Tiere, dessen Name ich mir nicht aufgeschrieben habe, sind Zeugen einer Vielfalt  an Spezies, die alle ausgestorben  sind. Manche Tiere haben sich weiter entwickelt, oder besser, angepasst.

Hier weiß man nicht genau, wo befindet sich ihr Lebensbereich, im Wasser, oder an Land. Zu jedem Gehege, was es in Wirklichkeit nicht war, sondern eine Teilung der Themen, waren Hinweise in Wort und Bild angezeigt.  Informationen hätte ich mir holen können, wenn ich nahe genug gewesen wäre. Kinder, ob klein oder groß belagerten diese Tafeln,  da konnte ich mich nicht drängeln.

Zu guter Letzt sah ich ein Skelett in voller Größe. Es beeindruckte mich.  Niemals hätte ich gedacht, dass ich  mich darüber freue, solche naturgetreuen Nachbildungen in mitten  eines bewaldeten naturgetreuen Gebiet, zu sehen.

Eine gute Woche

Hilde

Die Gelegenheiten nutzen ………….

Ostfriesland – Westeraccumersiel

Morgenmagazin im Fernsehen, –  jeden Morgen- , sind die notwendigen Pausen, die ich machen muss, nach der Tabletten Einnahme. Es dauert bis alles so in Gang kommt. Also höre ich das Neuste vom Tage. Die Nachrichten und den Wetterbericht.

Sonne, Sonne soll scheinen, aber nicht bei mir Zuhause, sondern an der Nordsee. Genau genommen, Ostfriesland. Meinen Ohren glaubte ich nicht, deshalb wartete ich noch eine halbe Stunde, um sicher zu sein, bevor ich meinen Wunsch äußerte. Fahren, in die Sonne. Ich hörte, wie sie in ihren Berichten von der Hochwasser – Katastrophe im Harz berichteten. Ich mochte nicht daran denken, kannte ich es schon, wenn der Keller voll lief und keine Hilfe da war. Allein vor den Aufgaben zu stehen. Wie rette ich mein Hab und Gut und wie bekomme ich das Wasser aus dem Keller.  Diese Ängste, verfolgen mich noch heute und  mir stehen immer noch die Haare zu Berge. Weg, dachte ich nur. Für hier hatten sie keine Katastrophen angesagt. In Windeseile schmierten wir, mein Enkel und ich, uns Butterbrote.  Ein paar Süßigkeiten, etwas zu Trinken und Servierten. Natürlich auch Wasser für Merle. Das muss sein.

Meerwasser – Freibad

Mein „Hausherr“, (Opa) brummelte so vor sich hin.“ Seit sie im Rollstuhl sitzt, will sie immer raus“; sagte es  und setzt sich in den E- Rolli und fährt ihn zur  Garage, um ihn einzuladen.    Ein innerliches – Hurra -, da kann ich fahren und stehen bleiben, wie und wann ich will, dachte ich.  Ich hatte meinen eigenen Rekord gebrochen, aber es ging nur, weil mein Enkel mir fast alles abnahm. Ich war so unsagbar glücklich. Dann stand das Auto mit Merle, die schon ihren Platz eingenommen hatte vor der Tür.

 

Wohnmobil-Standplatz – Parkplatz für Camper

Ein lange Fahrt stand uns bevor und wir bemerkten, dass das Wetter besser wurde. Also hob sich die Stimmung. Dann sah ich das Meer  und die Inseln. Wir suchten einen Parkplatz und stiegen aus. Nicht aber vergessend, dass wir unsere Picknicks, mitnahmen.  Ein mäßiger Wind zupfte an meinen Haaren und Jacke und kühlte meine Haut.

Vom Platz drang  Kinderlachen  an mein Ohr. Über mir jagten die Wolken, aber sie verdeckten nicht die Sonne.   Ich schloss meine Augen.  Erinnerung drängten sich ins Gedächtnis. Längst vergessene.

Sekunden des Augenblicks……

Faszinierende Schönheit der Natur

Momente, winzige kleine Augenblicke, lassen mich – uns – innehalten in meinen – unseren – Aktivitäten des Alltags. Sie wirken wie Ewigkeiten im Gedächtnis. Sind eingebrannt, bleiben unvergessen. Ich- wir –  werden überrascht, von etwas vollkommen unerwarteten. Manchmal in Situationen, in denen nicht damit rechnet wird, erinnert zu werden.  Zu einer nicht passenden Zeit. Etwas hat eine Reaktion  freigesetzt. Überraschend. Aber so ist es nicht. Es scheint nur so, oder ich – wir – sehen ein Bild, Situation aus einer bestimmten Perspektive und deshalb beurteilen ich es nur so wie ich es im Augenblick tue.  Nicht weil ich wir – sehen wie es ist, sondern, weil eine Erinnerung mit spielt – spiegelt -. Aus längst vergangener Zeit, aus Hörensagen, oder weil es erlernt wurde. Eine Erfahrung gemacht haben. Ich / wir sind nicht in unseren Entscheidungen, in unseren Empfindungen, in unseren Beobachtungen und Beurteilungen frei.

Wenn ich draußen in der Natur bin, fernab vom Großstadtlärm, den Geräuschen der Fabriken, den Eisenhüttenwerken, dem Zischen der Hochöfen. Wenn ich fernab von allem bin und die wunderbaren Düfte des Waldes, der Erde, der Blumen aufnehmen kann. Die andere Art der Laute und die Lautlosigkeit erfahre, dann, erst dann fühle ich mich frei. Wenn ich am Wasser sitzen kann und dem Lauf des Flusses zusehe. Wie Fische an die Oberfläche kommen, ihre Kreise ziehen und die Mücken über dem Wasser tanzen, dann erst kann ich Einklang mit mir finden. Dann spüre ich, das auch ich ein Teil dieser wunderbaren Natur bin.

Es gibt diese Momente und dafür bin ich dankbar.

Eine gute Woche

Hilde

 

Ruck Zuck, Oma…….

Ich hab es gern gemütlich

                                                                   – Da hatte ich den Salat -,

nun musste ich mich anstrengen. Ich bin doch gemütlich, zumindest glaube ich es von mir. Vielleicht ist es auch eine Selbsttäuschung. Jedenfalls bis vor ein paar Tagen, genau genommen, bis ich „Ja“, sagte.

„Natürlich kannst du mit“; sagte ich zu meinem Enkelkind. Damit meinte ich – mit -, die Ferien bei uns, zu verbringen.

Enkelkinder und gerade dieses Enkelkind. Ich gebe es nicht gern zu, aber von Anbeginn hatte ich eine unerklärliche Zuneigung zu ihm. Ich wollte es nicht wahrhaben, da ich keinen Unterschied machen wollte zu den anderen Kindern. Das wäre ungerecht, denn jedes auf seine Weise, ist besonders. Besonders liebenswert in seiner Eigenart. Sie sind Kinder und sie sind geprägt durch die heutige Zeit.  Also – anders -. Nicht vergleichbar mit früher.

Früher war vor – 40 – Jahren, so ungefähr.  Da kannte ich keinen Computer, oder ein Handy, geschweige denn ein Tablet, oder Videorecorder, noch DVD – Player. Ich kannte,…… aber davon will ich nicht erzählen.

Ich musste lernen, mich immer wieder neu zu orientieren. Damals fiel es mir nicht besonders schwer und was ich nicht wollte, machte ich nicht. Manches konnte ich auch nicht einsehen, weil ich glaubte, so etwas passiert – mir nicht -. Eine solche Anforderung wird sich niemals an mich stellen. Wie ich mich täuschte.

Geht es nicht schneller

Ruck Zuck Oma, und damit ist er mir einige Schritte voraus. Selbst mein E- Rolli holt ihn nicht ein.  Der nächste Spruch ist – komm  schon -, – hurtig -, – passt – .

Mir bricht der Angstschweiß aus. Ich will mir die Blöße nicht geben, zu versagen.  Also fahre ich an Mülleimern vorbei, enge schräge Fußwege, an Fahrräder die zu weit auf den Gehwegen stehen und in den Supermärkten, zwischen den Regalen. Er ist ein Kind. Andere Menschen, wissen es nicht. Sie sehen seine stattliche Körpergröße. Mir verschafft es freie Bahnen und Sicherheit.

Aber ich muss mich anstrengen ,         — Ruck Zuck—

Eine gute Woche

Hilde