Ein langer Weg, ein einsamer………..

 

Für Momente, hielt ich beim Betrachten dieser Fotografie, inne. Einen  Augenblick lang berührte es, mein Herz.  Ich erinnerte mich, langsam, sehr langsam fuhr ich dort vor geraumer Zeit  entlang. Schaute  um mich und nahm vor mir und über mich Weite wahr. Die Natur noch sparsam in ihrer Vegetation, aber wärmend durch die ersten Strahlen der Sonne die an dem wolkenlosen Himmel stand, lies mich diesen Augenblick der angeblichen Freiheit genießen.

Einige Tage liegt es schon zurück, als  ich, obwohl  ich nur wenige Aufnahmen  auf diesem meinem Ausflug machte,  mir erst jetzt deutlich wurde, in welcher menschenleeren Gegend, ich mich aufhielt. Beim  Anblick der verschiedenen Bilder wurde mir bewusst, dass es ohne Begleitung ein törichtes Wagnis gewesen wäre.  Wie es dazu kam, so weit außerhalb mit dem E-Rolli  zu fahren, ist nur einem bestimmten Wunsch, zuzuordnen.

Ich wusste, neben diesem Weg verlief  nicht unweit die Autobahn -, die außerhalb der Stadtgrenze  zwischen  anderen Städten eine schnelle Verbindung herstellt, und eine  große Fläche an Grünland, soweit das Auge reicht. Von da aus, im Auto sitzend bemerkte ich,  weit hinten am Horizont eine bewaldete Abgrenzung. Zugleich sah ich, das  Fahrradfahrer, parallel zur Autobahn  diesen Weg reflektierten und ich dachte mir, dort wo ein Fahrrad fährt, kann es nicht uneben sein. Genauso wenig uneben wie, auf den Verkehrsstraßen.

Wo möglich ein Wirtschaftsweg. Heute, wie damals – für Landwirte – dienlich.  Vielleicht war er vor Jahrzehnten ein einfacher Weg, um zu den Feldern zu gelangen und zu anderen Gehöften.  Einstmals noch ein lehmiger Feldweg, fest getreten  durch das Gewicht von Tierhufen, jene die auf die Weiden getrieben wurden. Später von  schwerem landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren, die, diesen Weg unwirtlich machten, ihn  ausgebesserten, auf schütteten und teeren mussten.

Autobahnen, Verkehrsstraßen sind neben den Radfahrwegen, – anders gepflastert -, und haben einen erheblichen Vorzug gegenüber Gehwegen, Feldwege und Parkanlagen.

Die sogenannten Bürgersteige sind mit unterschiedlichen Gehwegplatten – Formate ausgelegt, damit holprig. Darüber hinaus haben sie mitunter nicht die Breite, um einem entgegen kommenden Fußgänger, ohne Risiko auszuweichen.  Hecken ragen bis über die Grundstückgrenze weit hinaus und nehmen Raum ein. Von den Bordsteinkanten ganz zu schweigen, ihre Höhe beinhaltet immer akrobatische Leistungen, zum einem, den geeigneten Übergang  zu finden, sprich abgesenkte Bordsteinkante, oder das Risiko, aus dem Rollstuhl zu fallen. Zum anderen, alternativ ein Stück weit auf den öffentlichen  Verkehrswegen  fahren, oder zu schauen wo Garagenauffahrten sind.

Nun denn, mit der Zeit entwickelte sich mein Blick darin, rechtzeitig zu erfassen, wo es günstig ist eine Überquerung zu wagen.  Ich vergaß, einige Hindernisse gibt es doch noch, nämlich, die zweimal wöchentlichen zur Abholung bereitgestellten Mülleimer. Abgestellte Fahrräder an Laternenpfähle, vor Hauseingängen. Sperrmüll, oder Baumaterial sind eine Herausforderung,  an das eigene Nervenkostüm.

Lerne den Unüberwindbarkeiten des Lebens aus dem Weg zu gehen, oder sich ihnen anpassen.

Oh, ich hatte es so satt mich immer wieder zu entscheiden, denn hinter einer solchen  Entscheidung,  steht Arbeit. Egal, was ich will, oder tue, alles ist mit Anstrengungen verbunden.  Aber das Wichtigste ist der Erfolg und die Freude, wenn ich einen Weg, wie diesen gefunden habe, der nicht so mit Schlaglöchern ausgestattet ist und mir ein schmerzfreies Fahren weitgehend ermöglicht. Die größte Freude die mir beschert wird, ist das „mein Hausherr“ sich in den E- Scooter setzt und mitfährt. Merle nimmt dann vorn zwischen seinen Beinen Platz.  So können wir eine ausgiebige Spazierfahrt machen, zu Fuß wären solche Strecken für ihn zu weit.

Eine gute  Restwoche

 

 

 

Wütend, ich bin wütend…..

eine neue Erfahrung

Ich bin einfach wütend, weil ich es nicht schaffe, Fotografien auf meiner Seite so einzuordnen, wie ich es mir vorstelle.  Alles was gelingt, sind Teilerfolge, die immer in Vergessenheit geraten, obwohl  Papier und Bleistift neben mir  liegen.

Manchmal kommt mir der Zufall zu Hilfe. Diese Wut auf mich und meine Unzulänglichkeit, raubt mir Kraft und Zeit.  Sie nimmt mir auch meinen Mut. Dann fühle ich mich so ohnmächtig, beinahe nackt, bloßgestellt. Das Leben ist eine einzige Anforderung an mich selbst. Ständig, auf der Suche nach Kräften, um Kämpfe auszustehen. Die, die ich nicht will, aber über die ich nicht hinweg komme.  Ich mache es heute wie  – Merle -,  Pause und versuche eine andere Perspektive zu gewinnen.

Ein gutes Wochenende : meintoefftoeff und Merle

 

Wird es heute noch, oder…….

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Was macht sie bloß? Wollten wir nicht längst draußen sein. Ich werde sie einfach noch ein bischen länger ansehen, so ganz tief in ihre Augen. Vielleicht erreiche ich sie und sie beeilt sich. Ich mache schon alles was sie will.

Aber….., höre ich Schritte. Wer kommt denn da die Treppe hinunter? „Der Hausherr“.  Er geht an mir vorbei in die Küche. Ich höre, (meine Ohren sind überall) wie der Wasserhahn über der Spüle aufgedreht wird. Es gluckst.  Die Wasserflasche wird für mich gefüllt, vielleicht ebenso eine für Frauchen. Also doch zwei Flaschen und meine Leine blinzelt aus seiner Hosentasche, als er an mir vorbei geht. Nur ruhig bleiben. Keinen Laut geben, nachher lassen sie mich noch hier. Das geht nicht.

Nun ja, ich brauch auch eine gewisse Kommunikation, unter Hunden. Versteht sich, oder…..

Aber die beiden gehen vor, ich muss aufpassen, auf sie. Der eine geht zu schnell, die andere hört schlecht. Herrchen geht immer ein und den selben Weg. Kenne ich schon im Schlaf. Frauchen weiß nie wohin, fährt einfach darauf zu, schwupps ist sie weg.  Nichts wie ihr nach. Herrchen grummelt so vor sich hin und folgt, wie ich.

Ganz klar, dass muss mal gesagt werden, die beiden, gehören zu mir. Sie tun was ich will. Sie wissen es nur nicht. Ich muss nur schauen, wie sie gerade drauf sind, denn wenn sie lachen, geht es mir gut.

Ach es ist so einfach, Menschen zu erziehen. Ich bemerke, die Tür zum Garten wird geöffnet. Frauchen steht auf und bewegt sich. Nach draußen. Ich bleibe noch abwartend liegen, mal sehen ob sie mich auffordern, oder so tun als ob sie mich vergessen. Nur so ein klein wenig und fast unmerklich, robbe ich auf allen Vieren näher zur Tür. Für den Fall, sie schließen die Tür zum Garten, bevor……. Dann muss ich schon eigenständig handeln. Mich in Erinnerung  bringen. So den Endspurt tätigen, dass der Teppich wieder die Schieflage einnimmt. Diesmal, höre ich ein leises „Komm“.

So schnell wie heute und nicht mal aus dem Stand, bin ich nicht alle Tage. Nun ja, auch ich komm  in die Jahre.  Ein „da bist du ja“, kam mir freundlich entgegen. Also doch, nun geht es los. Aber was sehen meine Augen……….

Ohne Hilfe geht es nicht

Es ist nicht ganz so einfach Hilfe einzufordern, sie zu bekommen und anzunehmen. Ich musste und muss einen Prozess  durchlaufen, der mir immer wieder zeigt, in wieweit ich in eine abhängige Position geraten bin. Nichts, geht mehr ohne die Hilfsbereitschaft anderer. Mit – nichts –  deute  ich  meine körperliche Inaktivität, an.  Ein Mangel, ohne Zweifel. Deshalb wohl, weil Bewegung, Freiheit bedeutet. Ich kann entscheiden wohin ich will und ich habe ein Ziel vor Augen und kann es realisieren.  Aus eigener Kraft. Kraft die mir fehlt, körperliche, ausdauernde Kraft.

Sie schwindet immer mehr.

Aber da ist noch etwas in mir, es sträubt sich, bäumt sich auf,  – so nicht -,  höre ich meine innere Stimme,  – so nicht -.  Da muss Struktur in dein Denken, ein Plan muss her. Nimm einen Stift und Papier, mahnt eine innere Stimme. Was um alles in der Welt, sollte ich damit. Genau wusste ich es  nicht und so lag das jungfräulich weiße Papier vor mir. Unberührt. Ich starrte es an, langsam füllte sich mein Kopf mit Gedanken und ein Gestaltungsplan malte ein Raster von Kästen auf des selben. Schwarze Linien, ein grobes Gitter, wie kleine Zimmer sah es aus. Geschlossen, ohne Ein – und Ausgang.  Leere starrte mich an. Die Zimmer meines Lebens gestalten. Mit was, dachte ich.

Womit, wovon, wodurch, woher, wohin.

Plötzlich, ehe ich mich versah, malte ich in die Mitte  eines Kastens, mit Großbuch-staben ein  – ICH -,  auf das Papier. Um mich herum immer noch alles leerer Raum. Dies wollte, – sollte ich füllen. Ich geriet ins grübeln. Ein Karussell unzähliger Gedanken, hielt mich gefangen. Wünsche, tauchten auf. Ja durfte ich wünschen?  Waren es nur Wünsche, oder mehr  Forderungen. Aber an wen. An mich? Wem sonst, dachte ich, konnte ich eine Forderung stellen.  Nur….. an mich. Ich würde mich dieser Herausforderung stellen. Eine unendliche Last erschwerte plötzlich mein Denken. Ich begriff, wenn ich etwas erfüllt haben will, muss ich mich wagen. Einem Zweikampf stellen, dessen Ende, ein Unentschieden, eine Niederlage, oder ein Sieg ist.

Punkt.

Kannte ich  nicht die Prämisse: Hilf dir selbst, dann wird dir geholfen werden.  Also malte ich eine Öffnung, damit  ich meinen  geschützten Raum verlassen und in ihn notfalls zurück kehren konnte.  Es ist wichtig, sehr wichtig, Rückzugsmöglichkeiten zu haben. Ich spürte deutlich, wie verletzlich ich geworden bin. Wie schwach mein Selbstvertrauen, wie zaghaft mein Mut. Wie dünn meine seelische Haut mich deckte.

Ich wollte mein altes Leben zurück, schrieb ich auf die erste freie Fläche, dann malte ich wieder eine Tür und fing an, was ich unbedingt zuerst tun wollte. Ich ging ins nächste Zimmer und schrieb weiter. Alles Dinge, die ich bislang nicht getan hatte, weil ich nicht glaubte, jemals außer Gefecht gesetzt zu werden. Das was mir passiert ist war eine und ist eine Größe an die nie gedacht hatte. Nicht einkalkuliert habe. Die Ohnmacht,  die Fassungslosigkeit ergriff mich und legte mich lahm.- Ein Trauma -.

Da kam mir der Zufall zu Hilfe.  Davon und von der Hilfsbereitschaft der Menschen, die in mein Leben getreten sind,  sich in ihm aufhalten und die es bereichern.

Von einer guten Bekannten erfuhr ich von der Nachbarschaftshilfe und ihre Adresse: Paritätische Gesellschaft für soziale Dienste, dort rief ich an. Eine Frau meldete sich und wir besprachen mein Anliegen. Vor ein paar Tagen kamen zwei Damen zu mir nach Hause und stellten sich vor. Eine Dame war eventuell meine Begleiterin. Eine Schnupperrunde. Wir tauschten uns aus und es entstand eine wohlige Grundeinstellung. Nach einer Überlegungsphase von ein paar Tage, hatte ich meinen ersten Ausflug. Ich habe ihn genutzt, um mit dem klappbaren, nicht Selbstfahrenden Rollstuhl mit der Straßenbahn in die Innenstadt zu gelangen. Ich hatte es noch – nie – getan. Auf eine runter gesenkte Plattform, geschoben zu werden. Stehen zu bleiben und durch die Technik, wieder gehoben zu werden, um ins Innere zu gelangen. Es war meine erste eigene Erfahrung, so mit der Straßenbahn zu fahren. Gesehen hatte ich es schon oft. Niemals habe ich es mir so emotional schwer vorgestellt. Alle Menschen starrten auf mich, glaubte ich. Ich  schämte mich, meiner Unfähigkeit, meiner Machtlosigkeit.

Aufregend ist es sehr, mehr als mir lieb und mir gut tut. Aber es ist auch ein“ Kick“, wie ein Rausch, etwas geschafft gehabt zu haben. Erfolg. Als ich wieder heil Zuhause war, überfiel mich eine Müdigkeit, fast einer tiefen Ohnmacht gleich. Stunden habe ich geschlafen und aufgeregt bin ich noch immer. Dies ist nur ein kleiner Teil von dem was ich für mich an Eindrücken auf nahm und mit nahm.

Gute Ostertage

 

Sonntag, einfach so.

Der Sonntag hat seine  Rituale. Ich habe sie erfahren, gelebt. Später, einige davon an meine Kinder weitergegeben.  Als Hoffnungsträger von Geborgenheit,  Bestand,  Zugriff auf Sicherheit und Ordnung. – Wiederholung -, und  – Wiederkehr -.

Wiederholung, darauf kam es an.  In dem berechenbaren Wirken, des Sonntag- Morgen, empfand ich Ruhe von meinen Schultagen. Ich lebte, erlebte meine Familie. Eine andere Welt. Am Sonntag war alles anders, außer Kontrolle. So schien es. Ich spürte  nicht, das korrekte,  zeitgebunden Verhalten. Freier, viel freier war der Sonntag.

Ungezwungener.

So kam es jeden Sonntag zur Bademanteltischrunde. Nun ja, mein Vater trug eine Hausjacke mit einem breiten Gürtel, um die Noch-Taille.  Wir waren alle schon im Badezimmer, hatten den Schlaf gründlich aus den Augen gewaschen. Nur die Sonntagsoberbekleidung fehlte.

Genau das machte es so gemütlich.

Blumen standen auf dem, mit einem feinen, weißen Tuch gedeckten, Frühstück-Tisch.  Die Kaffeekanne steckte unter einer wärmenden Haube. Ebenfalls trugen die Eier  selbst gehäkelte Hütchen. Kleine Schälchen aus geschliffenen Glas, gefüllt mit Marmelade, Honig, und Sirup, luden zu einem süßen Schmaus ein.  Brötchen, Butter, Käse, Schinken, besonders hübsch auf Serviertellern angeordnet, zeigten die mit Sorgfalt geplante, morgendliche Stunde.

Wir bekamen heiße Schokolade, solange wir noch nicht zwölf Jahre alt waren.  Ich werde es nicht vergessen.

Das Besondere an diesen Sonntag – Morgen war, unser Vater –  unterhielt – sich mit uns bei Tisch. Wochentags aßen wir nicht zusammen und Zeit für Gespräche, sprich Anteilnahme, Verständnis für kindliche Belange, die gab es nicht.

Dann kam die christliche Erziehung, eingebunden in einen langen Spaziergang. Wir wohnten weit, sehr weit entfernt von der Kirche.  Wir waren schon müde, wenn wir endlich dort ankamen und freuten uns, einen Sitzplatz zu bekommen.  Ich weiß nicht neben wem ich lieber saß. Neben der Mutter, die mir weich, warm und lieblich duftet. Oder dem Vater, der mit seiner großen, kräftigen Hand die meinige, versinken ließ. Es strömte so viel Wärme und Kraft in mich, dass ich es nicht wagte mich zu bewegen. Aufmerksam  folgte ich der Liturgie. Es faszinierte mich die Sprache, das Gemeindemurmeln, die Orgelmusik und der Gesang.

Die Orgel, bewegte mit ihrem Schall die Luft. Ich höre nicht nur die Orgel, sondern ich spüre sie. Es sind Wellen. Das ist für mich berührend, wie Musik immer eine besondere Wirkung bei Menschen erzielt.  So auch bei mir.

Ich schließe meine Augen, damit ich durch nichts abgelenkt werde und lass mich treiben. Meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Das war auch der Anlass mit meinem E-Rolli vergangen Sonntag in die Kirche zu fahren. Nichts weiter als Musik spüren, mit meinem Körper zu fühlen. Überhaupt zu fühlen.

In der Kirche war ich mit mir allein, wie damals als Kind. Nur die Hand meines Vaters fehlte. Manchmal wünsche ich mir eine Hand, die mich hält und doch fühlte ich mich beschützt.

Der Weg zu meiner Kirche war lang, sehr lang, beschwerlich und voller Angst geprägt, Ich betrat dieses einfache Haus und die Orgelmusik löste meinen Kummer, so wie die Hand meines Vaters.

Es sind die Rituale, die unsere Ordnung in uns wiederherstellen.

Eine gute Osterwoche.

 

Die Extern Steine……..

dscn0657Erhebungen, Steine, Felsen, groß und mächtig. Hier noch erzwingbar und ich denke gerade weil, sie es sind, – erzwingbar -, wurde ihnen eine Bedeutung beigemessen. Eine mystische, fragliche. Verhaltensweisen, Regeln, Gesetze, im täglichen Leben, das – A- und – O-, einer Ordnung der kleinsten Gruppe, –  Sippe -, von Volksstämmen. Damals, als es nichts gab, außer die  starke Verbundenheit mit der Natur,  dem  Mondumlauf, dem Sonnenaufgang – und Untergang, den Jahreszeiten und allen Wirrnissen jene die,  die Natur fordert, um zu überleben. Gleichzeitig von der permanenten Abhängigkeit, entstand hier vor Jahrhunderten eine  – Kultstätte -. Hier wurden  Ängste, Ungereimtheiten, kanalisiert.

Ein Orakel, ein – Wissender -.  ein Beobachter, ein Vermittler zwischen dem Ungeklärten, nicht Kennenden und dem Wiederkehrenden. Den geregelten Abläufen, sprich – Zyklen -. Dieses Orakel, menschlicher Natur, wurde genährt, für sein leibliches Wohl,  durch Gaben seiner Gönner. Als Gegenleistung,  einen Dienst, der zu erweisen war. – Aufklärung, Weisung, Verbote, Gehorsam, so wie Schrecken, Strafe bei nicht Erfüllung-, der  vorgegebenen Richtlinien. All dies und einiges mehr wurde erwartet und befolgt.

Die Steine waren und sind ein weithin sichtbares Erkennungsmerkmal.  Jedermann erfasst sie als Mahnmal, als Sonderbares, als nicht in das Gesamtbild der Natur passend. Es muss also geschaffen worden sein, von……..,von wem denn,…. Göttern…,von Kräften die noch nicht erkannt wurden. Sicherlich.

Wir bestaunen auch heute noch Phänomene, Naturereignisse, die eigentlich zu fürchten sind, aber in ihrem Ablauf eine Schönheit zeigen, die der menschlichen Vorstellungskraft verwehrt wird, bis dahin.

Als ich diese Steine sah, fesselten sie mich. Sie waren da. Lange vor mir standen sie an diesem Platz, der Zeit ausgesetzt, stumm mit allen Erfahrungen in sich bindend. Kühl, aufrecht, Schatten spendend, ewig, beinahe. Aber bestimmt noch für eine lange Zeit.

Hier wird sich so manch eine.r fragen, wie kommt sie darauf. Ganz einfach: Deine Christine.wordpress.com, brachte mich mit ihrem Beitrag, auf einem Bild, – dem großen Fragezeichen -(Mein erstes Mal), auf den Gedanken, in mich zu gehen. Was bedeuten für mich – Kontakt – Gruppen, Selbsthilfegruppen, etc…. Eine ganze Menge, hier geht es um ein Angebot des „Wissen“, um eine Krankheit, ein Leiden, eine Einschränkung. Hier geht es um Information und nicht um Selbstdarstellung, Vergleiche.  Ich als Person, bleibe in gewisser Weise außen vor. Hier zählt nur der Fakt, die Tatsache, der Fall, die Erkrankung. Habe ich noch etwas vergessen?…..

Für mich sind solche Gruppen, ein Ruhepol; deshalb weil ein anderer, für mich eine Arbeit leistet, die vielleicht mein Leben erleichtert. Hier ein – Danke –, ein dickes Danke, für die Menschen, die eine Arbeit tun, neben ihrem eigenen Wirken.

Und ein Danke an Christine, für ihre Arbeit, als Bloggerin.