Eine Pause zum Herbst……….

Ihr Lieben,

ich erlaube es mir zu sagen. Deshalb weil ich es so empfinde. Da ist mir etwas in meinem Leben begegnet, womit ich nicht gerechnet habe. Seit  ich so – holterdiepolter – in das Bloggerleben  gestolpert bin,  unbeholfen, aber freudig, hat sich mein Tagesablauf völlig verändert.  Neugierig und erwartend, schaue ich jeden Tag in meinen Computer. Ich lese jeden Beitrag und Kommentar. Eine zeitaufwendige Angelegenheit, sicherlich. wer kennt es nicht.

Spannend.

Komme ich zu einen anderen Punkt, was passiert mit mir, wenn ich über meine Belange, über meine Erlebnisse, meine Empfindungen schreibe. Zunächst, von meinen – Bloggerfreunden – erst einmal eine Reaktion, Verständnis, Anteilnahme.

Manchmal nur Höflichkeit, und genau diese Höflichkeit in der Wortwahl, im Gedankenaustausch, lässt doch viel Freiheit zur eigenen Interpretation. Ich konnte denken was ich wollte, es verletzte mich nicht.

Diese Art und Weise, sich nicht zu verletzen mit Worten, den –  Anderen – nicht zu verletzen mit Worten, das ist eine Grad-wanderung.

Vielleicht grenzt es an Diplomatie des guten Ton untereinander.  Dennoch wird die eigene Meinung gesagt. Welche Kunst entwickelt sich.

Ich bin kein Maler, Bildhauer, Musiker,  Schriftsteller. Nur ein Mensch, mit Worten im Herzen, die gesagt werden wollen. Zwangsläufig werden Bereiche in meinem Gehirn aktiviert, die mich kreativer denken lassen. Dennoch, ich bin kein Künstler der Worte.

– Wortkunst-.

Einige  Blogger sind es, meine Hochachtung. Ich sauge diese Fähigkeit auf. Es ist das Wort, nicht nur der Inhalt – Bedeutung -. Es ist wie der Ton eines spielendes Instrumentes, im Orchester. Nicht das Ganze, sondern das -klingende Andere -, welches unharmonisch tönt, gewinnt meine Aufmerksamkeit. Immerhin genau dies bewirkt bei mir, aufzuhorchen, oder als stimmig zu erklären. Deshalb, weil es mit Bedacht und Absicht gewählt wurde, ein Hinhören, zu bewirken.

Ich wollte über meinen Hund Merle und mich schreiben, wie ich meine Welt,  neu entdecke. Wie ich sie für mich  gewinne. Ich bin einfach darauf zu gerollt. Einfach so, ausprobierend und alles was mir begegnete, mitnehmend.

Nun ist mein Gepäck voll. Ich muss sortieren, aussortieren, um mich nicht zu verlieren in Unwichtigkeiten.

Dazu benötige ich eine Pause, eine längere. Eine Art – Reha -.

Bis bald, bleibt mir gewogen

Lieben Gruß Hilde

 

 

 

 

 

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18 Gedanken zu “Eine Pause zum Herbst……….

  1. Ja das Gefühl kenne ich. Ich war am Anfang faziniert, wollte alles lesen. Beim Schreiben halte ich mich selber etwas zurück, beschränke mich auf die Ausflüge und nur wenn ich Lust habe. Nach einer ersten euphorischen Phase habe ich mich auf ein, wie ich finde gesundes Maß runtergefahren. Schreibe nur wenn ich Lust habe und das Lesen der anderen BLOGs beschränke ich auf 1-2 Abende am Wochenende. 2-3 Blogs habe ich abboniert, so bekomme ich dort Nachrichten wenn sie „was tut“. Ich musste auch lernen Maß zu halten, mit mir und meiner Zeit.
    Erhole Dich und auch ich freue mich wenn Du wieder kommst, auch wenn ich hier noch nicht zu lange mit/nach-lese. Und wenn es für Dich am Ende heisst…. der Blog geht nicht weiter…dann ist das so… alles hat seine Zeit.

    Gefällt 3 Personen

    • Liebes Du “ Unterwegs“.
      Aufhören, daran habe ich nicht gedacht, aber ich muss meinen Alltag besser organisieren. Es ist zwingend nötig. Einen gepflegten Umgang mit den Themen vorzunehmen. Es sind menschliche Gedanken, die mir manchmal unter meine Haut gehen. Sie berühren mich. Es sind nicht nur Kochrezepte, dessen Anspruch subtiler ist, als es den Augenschein hat. Es sind die Fotografien, die wie zufällig in den Beiträgen platziert werden. Oder die Gedichte, Verse, Kurzgeschichten, die vorgestellt werden. Nicht zu vergessen, die Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde. Alles ist ein Teil der Person, die es zeigt. Sie sagen etwas aus und sie wollen gehört werden. Mitteilen, ins Gespräch kommen. Mehr oder weniger.
      Es ist eine bunte Welt, diese Farben möchte ich nicht missen, nur differenzieren, glaube ich.
      Sei gegrüßt und danke für Deine Worte.
      Hilde

      Gefällt 2 Personen

  2. Hallo Hilde. Ich kann deine Pause gut nach vollziehen. Es geht wirklich viel Zeit drauf beim Lesen und Kommentieren. Und dann ist da ja noch der eigene Blog der mit Beiträgen bestückt werden möchte.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall eine schöne erholsame Zeit. Vielleicht kommst du ja mit 1000 neuen Ideen zurück.
    Viele liebe Grüsse, Nati

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    • Liebe Nati,
      ich bin einfach nur müde. Da muss ich etwas ändern. Das Jahr geht zur Neige und ich spüre wie heftig alles Neue für mich war. Vielleicht ist der Herbst für mich ein Aufforderung, mir einen bunten Blumenstrauß zu schenken. Als Zuspruch einer ungewöhnlichen Bereicherung, die ich unternommen habe, als ich andere , mir nicht bekannte Wege ging.
      Habe lieben Dank, ich werde nachdenken. Hilde

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  3. Dein Begriff ART REHA finde ich genial!👍 Ich verstehe Dich sehr gut! Es gibt so viele interessante Blogs, dass ich manchmal auch etwas überfordert bin! Man möchte so vielen wie möglich gerecht werden und verliert dabei manchmal die Zeit für Eigenes!

    Hab eine schöne Zeit liebe Hilde!💕

    LG Babsi

    Gefällt 2 Personen

  4. Liebe Hilde,
    die Berge und der Schnee sehen fast schweizerisch aus.
    Es ist sehr schön, dass du es auch bemerkst, dass Bloggen verändert. Ich mache es ja seit 9 Jahren und es nimmt einen wichtigen Platz in meinem Tagesablauf ein.
    Ich wünsche dir eine gute Erholungszeit – wenn man sie braucht, dann soll man sie auch nehmen.
    Liebe Grüße von Clara

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    • Liebe Clara,
      nur fast. Es ist noch in Österreich. Aber in dem Bild steckt alle Sehnsucht meines Herzens. Mich zieht es zu dem kargen majestätischen, ewigen Bergen. Sie vermitteln mir Ruhe, Stärke, Klarheit.
      Ich konnte stundenlang dort oben sein. Es auf mich wirken lassen und gestärkt wieder gehen.
      Es war einmal.
      Danke Dir für Deine guten Wünsche. Hilde

      Gefällt 1 Person

    • Liebe Agnes, Du sagst es. Kraft, es fehlt mir an Kraft. Ich dachte, ich bleibe mal auf meinem Weg stehen und schaue um mich. Manchmal hilft so etwas. Mal sehen was ich so alles sehe, was vorher nicht so deutlich wurde. Zeit für mich. Manchmal denke ich an Dich und Deinen Weg. Dabei hast Du Dein Augenmerk auf ganz besondere Dinge gelegt. Im Grunde lerne ich von Dir. Später einmal darüber mehr.
      Nun sage ich erst einmal danke.
      LG. Hilde

      Gefällt 1 Person

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